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Zinklamellen-Überzüge

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Zinklamellen-Überzüge

Zinklamellen-Überzüge bestehen aus lamellaren Metallpartikeln in einer anorganischen Bindemittelmatrix, die nicht-elektrolytisch aufgebracht werden. Sie werden nasslackartig auf das Bauteil mittels verschiedener Verfahren appliziert und durch Wärmebehandlung bei typischerweise 180 – 240°C (lösemittelverdünnbar) bzw. 290 – 310°C (wasserverdünnbar) zu einem festen Film vernetzt.

Der flüssige Beschichtungsstoff enthält neben Bindemittel und Lösungsmittel einen sehr hohen Anteil an Korrosionsschutzpigmenten. Nach dem Aufbringen und während des Erhitzens der Bauteile richten sich diese Plättchen aus Zink und Aluminium (oder Legierungen) in vielen Lagen aus. Mit dem Verdunsten der Lösungsmittel im Aufheizprozess bilden sich viele eng aneinander liegende Schichten dieser Lamellen, jeweils ummantelt vom Bindemittel. Dieses vernetzt bei höheren Temperaturen und erzeugt so einen zum Substratmaterial und in sich haftenden Überzug.

Ein zusätzlich aufgebrachter Topcoat begünstigt weitere Eigenschaften des Zinklamellensystems. Die Versiegelung  wird häufig im selben Applikationsverfahren und bei ähnlichen Temperaturen erzeugt wie der Basecoat. Das Verfahren richtet sich dabei an die zu beschichtenden Bauteile und die Anforderungen an die entstehende Beschichtung.

Folgende Steuergrößen sind für den Aufbau und die Qualität der Beschichtung in einer angepassten Anlagentechnik relevant:

  • Oberflächenqualität der zu beschichtenden Bauteile
  • Viskosität und Festkörpergehalt des Beschichtungsstoffes
  • Applikationsparameter (je nach Verfahren)
  • Temperatur und Zeit der Wärmebehandlung für die Vernetzung/Aushärtung
  • An die Bauteilgeometrie angepasste Gestelle/Warenbewegung

Es werden vorwiegend metallische Bauteile aus Eisenwerkstoffen in industriellen Anlagen beschichtet. Typischerweise angewendet werden Zinklamellen-Systeme in der Automobilindustrie, aber auch in Nutzfahrzeugen, Windenergieanlagen, landwirtschaftlichen Maschinen, Bauwerken sowie vor allem auf Federn, Klammern, Schrauben und anderen Verbindungselementen.

 

Abb.: Schematische Darstellung Kathodischer Korrosionsschutz

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