Einbrennverfahren

Im Rahmen des Applikationsprozesses (Einbrennlacke) erfolgt nach der Beschichtung eines Bauteils das sogenannte Einbrennen. Dabei werden die beschichteten Teile bei einer definierten Temperatur und Zeitdauer in einem Ofen eingebrannt.

Um die volle Funktionsfähigkeit der aufgebrachten Beschichtung zu gewährleisten, sind beim Einbrennprozess verschiedene Anforderungen zu erfüllen. Die Zeit zwischen Applikation und Einbrennen ist begrenzt und variiert je nach Verfahren u. Art des Lackes (z.B. Verdunstung Lösemittel bzw. Fließfähigkeit Lack, Empfindlichkeit gegenüber Luftfeuchtigkeit). Spezifische Angaben zur Produktverarbeitung sind in den jeweiligen Produktdatenblattern enthalten. Außerdem wichtig: Große Gestellteile – also dickwandige Bauteile oder solche mit großen Durchmessern bzw. Massen – benötigen im Ofen eine besonders lange Zeit zum Aufheizen. Zu große Schütthöhen (>10 cm) auf dem Ofenband oder der Horde sind zu vermeiden. Zu den meist genutzten Einbrennverfahren gehört die Konvektionstrocknung – wobei hierbei verschiedene Arten von Öfen zum Einsatz kommen können.