Förderbandofen

Beim Förderbandofen – dieser gehört zu den sogenannten Durchlauföfen – werden die beschichteten Komponenten zum Trocknen vom Korb auf ein sich langsam bewegendes Förderband geleert.

Der Prozessablauf gestaltet sich im Förderbandofen wie folgt: Zunächst gelangen die beschichteten Teile in den Vortrocknungsbereich. Dort werden die Lösungsmittel bzw. das Wasser (bei wasserbasierten Systemen) bei Temperaturen von ca. 80–120° C verdampft. Dahinter befindet sich eine Kaskade. Über diese fallen die Teile auf ein zweites, schneller laufendes Förderband. Dies führt zu einer großflächigeren Verteilung der Teile und reduziert das Aneinanderkleben während des endgültigen Einbrennens. Alternativ ist auch der Einsatz eines ungestrafften, leicht gewellten Bandes möglich. Dieses bewegt die Teile kontinuierlich leicht auf und ab. Grundsätzlich gilt: Die Bauteile werden während der Vortrocknung bzw. des gesamten Einbrennprozesses permanent – aber nur minimal und schonend –  gegeneinander bewegt. Der nächste Schritt ist der eigentliche Einbrennprozess bei einer produktspezifischen Temperatur und Einbrenndauer (gemäß des technischen Merkblattes). Im Anschluss werden die Teile der Kühlung zugeführt und dabei auf Raumtemperatur heruntergekühlt.