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Chassis

Das Pkw-Chassis hat eine tragende Rolle: Es besteht aus vielen Komponenten, die einen komplexen Verbund bilden und für den Insassenkomfort, die Fahrdynamik sowie Sicherheit zuständig ist. Technisch anspruchsvolle und sicherheitsrelevante Systeme sind hier unumgänglich.

Beispielhafte Komponenten

Verbindungselemente wie Fahrwerksanbindungen, Schrauben und Muttern kommen im Fahrwerk in verschiedensten Ausführungen und Geometrien zur Anwendung. Sie müssen nicht nur hohen Temperaturen und mechanischen Belastungen standhalten, sondern auch definierte Verschraubungsparameter gegen verschiedene Gegenlagen einhalten.

Zum Beispiel im Bremssystem eines Pkws finden sich unzählige Federn von verschiedener Dimensionierung, Bauart und Funktion. Diese sind für das vertikale Schwingungsverhalten zuständig und helfen, Schlaglöcher oder Unebenheiten auf den Straßen auszugleichen.

Der Hinterachsträger verbindet das Fahrwerk mit der Fahrzeug-Karosserie. Als sicherheitsrelevante Chassis-Komponenten sind Hinterachsträger ständig statischen und dynamischen Belastungen ausgesetzt und benötigen daher einen sehr widerstandsfähigen und langlebigen Korrosionsschutz.

Anforderungen

  • Hoher Korrosionsschutz nach Steinschlagbelastung (1.000 h gem. DIN EN ISO 9227)
  • Farbgebung schwarz oder silber
  • Definierte Reibungszahlen
  • Herstellereigene Korrosionswechselprüfungen
  • Chemikalienbeständigkeit
  • Steinschlagbeständigkeit
  • Temperaturbeständigkeit

Lösungen

Zur Herstellung eines leistungsfähigen Korrosionsschutzes bei Bauteilen im Chassis können verschiedenste Beschichtungssysteme zur Anwendung kommen. Neben reinen Zinklamellen-Lösungen bieten sich je nach Anforderung verschiedene Kombinationen aus speziellen Dörken MKS Basecoats und organischen bzw. anorganischen Topcoats an. Bei der Zinklamellenbeschichtung lassen sich bereits mit extrem dünnen Schichten hohe Schutzwirkungen erreichen. Ein weiterer Vorteil: Beim Beschichtungsprozess wird kein Wasserstoff erzeugt und somit besteht nicht die Gefahr einer applikationsbedingten wasserstoffinduzierten Spannungsrisskorrosion. Zusätzlich erfüllen Zinklamellensysteme auch die Anforderungen der herstellereigenen Fahrtests und kommen so den steigenden Qualitätsanforderungen der Hersteller nach.