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Deutsche Bahn und Dörken – ein starkes Team

Datum:

09-02-21

Ort:

Herdecke/Dresden

Thema:

Deutsche Bahn und Dörken – ein starkes Team

Beschreibung:

Brücken sind starken Witterungsverhältnissen und enormen Lasten ausgesetzt. Ein effektiver Korrosionsschutz ist umso wichtiger. Gemeinsam mit der Brückenbaugesellschaft der Deutschen Bahn zeigt Dörken in einem neuen Video, wie das funktioniert.

Dörken entwickelt und produziert mit einer fast 130-jährigen Expertise Mikro-Korrosionsschutz-Systeme für unterschiedliche Bauteile: für kleinere, unscheinbare Teile wie Schrauben oder Funktionsbauteile, aber auch für große Bauteile wie Brücken. „Wir sind davon überzeugt, dass man die beste Lösung gemeinsam mit dem Kunden dort entwickelt, wo sie gebraucht wird. Und deshalb sind wir nach Dresden gefahren, um dort gemeinsam mit der Brückenbaugesellschaft der Deutschen Bahn zu arbeiten,“ erklärt Tobias Kleyer, Technologie & Netzwerken, Dörken.

In der Brückenwerkstatt in Dresden werden seit 1927 mittelschwere Stahlbauten für die Deutsche Bahn entwickelt und produziert. Da Stahl- und Stahlbetonbrücken extremen Belastungen wie wechselnden Witterungsverhältnissen und enormen Lasten standhalten müssen, benötigen sie einen langfristigen und wirksamen Korrosionsschutz. „Natürlich sind wir hier immer an Innovationen für die Bahn interessiert. Und so kamen wir auf die Zusammenarbeit mit Dörken,“ so Ivo Lehmann, Oberbauleitung Brückenwerkstatt – DB Bahnbau Gruppe GmbH. „Wir erhoffen uns von der Zinklamellen-Beschichtung der Firma Dörken Innovation für die Bahn. Sie soll eingesetzt werden bei Behelfskonstruktionen, bei der Instandsetzung und bei der schnellen Havariebeseitigung von Anfahrschäden.“

Beschichtung neu denken

Als Prüfstück haben die Experten aus Herdecke einen Brückenfuß der Brückenbaugesellschaft der Deutschen Bahn in drei Testzonen aufgeteilt: Zwei Zonen wurden mit unterschiedlichen Korrosionsschutzsystemen von Dörken beschichtet, während die dritte Zone im Originalzustand ohne Beschichtung blieb. So können sie das unterschiedliche Korrosionsverhalten der drei Zonen analysieren und gemeinsam mit den Partnern der Deutschen Bahn die wirksamste Lösung aussuchen. Anschließend soll eine gesamte Behelfsbrücke der Deutschen Bahn mit dem System beschichtet werden. „Wir wollen damit erzielen, dass Prozessschritte eingespart und Arbeitszeiten verkürzt werden und insgesamt der Einsatz von Rohstoffen nachhaltiger und effizienter ist,“ so Kleyer.

Expertise teilen

Als Teilnehmer des 6. VDEI-Sanierungstages konnten die Dörkianer ihre Expertise in einer Fachtagung im November 2020 teilen. Das VDEI thematisiert in diesem Format jährlich die Sanierung von Ingenieurbauwerken, da ihre Erhaltung und Sanierung volkswirtschaftlich meist mehr Sinn ergibt als ein Neubau. Neben hoch-technischen Fachvorträgen können Firmen ihr Know-How präsentieren und weitere Lösungen für anstehende Sanierungsproblem im Netz der Eisenbahnen und der Straßenverwaltung aufzeigen.

Im vergangenen Jahr fand die Fachtagung aufgrund der aktuellen Coronapandemie online statt. Das minderte aber nicht die Teilnehmerzahl. Insgesamt 80 Personen folgten den Ausstellern, die in Zeitslots die Möglichkeit hatten, sich zu präsentieren. Neben einem Grundlagenvortrag zum Korrosionsschutz und zur Zinklamellen-Technologie, durfte Dörken auch das Video über die Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn präsentieren.

Neugierig geworden? Dann jetzt das Video anschauen: