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Neue Versuchsreihe auf FINO2 gestartet

Datum:

12-01-21

Ort:

Herdecke

Thema:

Neue Versuchsreihe auf FINO2 gestartet

Beschreibung:

Mitten in der Ostsee, rund 40 km von Rügen entfernt, inmitten eines großen Offshore-Windparks – hier befindet sich die Forschungsplattform FINO2. Seit 2013 nutzt Dörken die Möglichkeit, hier beschichtete Bauteile dem aggressiven maritimen Klima auszusetzen und auf ihre Korrosionsbeständigkeit zu prüfen. Für die Auslagerung einer neuen Versuchsreihe haben uns die Kollegen Florian Feldmann und Markus Nowak mit auf die Reise genommen.

Bereits 2013 startete Dörken in Kooperation mit dem DNV GL – Germanischer Lloyd SE – Freibewitterungsversuche auf der FINO2 (Forschungsplattform in Nord- und Ostsee). Ziel dieser Versuchsreihe ist es, realitätsgetreu die Oberflächenbeschichtungen von Bauteilen zu prüfen. Ergebnisse dieses Versuches sind besonders relevant und interessant für Bauteile, die im maritimen On- und Offshore-Bereich eingesetzt werden, da sie extrem hohen Belastungen ausgesetzt sind: Regen, Salzwasser, Schnee, Hitze, Kälte und UV-Strahlung. Dazu kommen extremste Windgeschwindigkeiten und verschiedene Umweltbedingungen wie z. B. Temperaturschwankungen und Luftfeuchtigkeit. Hier eingesetzte Bauteile müssen diesem Klima jahrelang standhalten. Und wo kann dementsprechend der Einfluss auf die Korrosionsschutzbeschichtung besser „simuliert“ werden, als auf der FINO 2?

Nachdem 2013 Schrauben ausgelagert wurden, wurde nun die neue Versuchsreihe mit Blechen gestartet. Die Bleche sind mit unterschiedlichen Beschichtungssystemen von Dörken sowie Referenzsystemen beschichtet und zudem teilweise mit Ritzen versehrt, um das Korrosionsverhalten bei bereits vorbeschädigten Bauteilen zu simulieren. Der Versuchsaufbau richtet sich dabei nach der gültigen DIN EN ISO 12944, um den Korrosionsschutz von Stahlbauten sicherzustellen.

Die FINO2-Plattform verlangt aber nicht nur den ausgelagerten Bauteilen alles ab: Um die Versuchsreihen auszulagern, zu überprüfen und zu analysieren, muss man zunächst mit einem Schiff und anschließend mit einem kleinen Schlauchboot zu der Plattform fahren, um dann über eine Leiter auf 12,5m über N.N. und 25m über N.N. zu klettern. Gut, dass unsere Kollegen starke Nerven haben und schwindelfrei sind.

Mehr zu der ersten Versuchsreihe mit metrischen Schrauben erfahren Sie hier.