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The Corrosion College

Gemeinsam zum Erfolg

Elsbethen bei Salzburg – eine 5.400 einwohnerstarke Ortsgemeinde in Österreich. Und mittendrin: Europas modernste Electroplating-Anlage. Um das zu erreichen, arbeiteten die OTN Galvanotechnik GmbH und die Dörken MKS-Systeme zwei Jahre lang Hand in Hand.

Alles fing an mit der Anfrage eines international führenden Herstellers von Hebe-, Lade- und Handlingsystemen für den Einsatz bei Nutzfahrzeugen. Konkret sollte ein Halter für den Ladebordbereich Standzeiten von 500 Stunden im Salzsprühtest gem. DIN EN ISO 9227 erreichen. Das Problem mit der bisherigen galvanischen Verzinkung: Sie konnte den geforderten Korrosionsschutz nicht erfüllen. So holte sich der OEM die Korrosionsschutzexperten aus Herdecke ins Boot und es ergab sich schnell ein sehr intensiver fachlicher Austausch. Bei ersten Prüfungen im unternehmenseigenen Technikum konnte die Problematik der bislang eingesetzten Beschichtung verifiziert werden. Gesucht war also nicht nur eine hoch leitungsfähige, dabei aber auch wirtschaftliche und vor allem umweltschonende Beschichtungslösung, sondern auch ein Beschichter. Da kam die OTN Galvanotechnik GmbH ins Spiel. Der österreichische Metalloberflächenbeschichter konzentriert sich auf die Feuerverzinkung, Nasslackbeschichtung sowie die galvanische Verzinkung. Und gerne gingen sie das Kooperationsangebot von Dörken MKS ein, eine Testserie durchzuführen, bei der die Original-Bauteile mit dem Dörken-Produkt DELTA-PROZINC® geschützt wurden.

DELTA-PROZINC® ist ein System bestehend aus Vorbehandlungsprodukten, Zinkbädern, Passivierung und Topcoats – und ist durch den Verzicht auf Nickel und Kobalt auch noch ökologisch nachhaltig. Bei einer Schichtdicke von 8 µm bis 15 µm bietet der galvanische Überzug den kathodischen Korrosionsschutz, d. h. wird die Oberfläche verletzt, opfert sich das Zink. Außerdem ermöglicht die glänzende, irisierende Optik den Einsatz sowohl im funktionalen als auch im dekorativen Bereich.

Das Ergebnis sprach für sich: Die geprüften Teile hielten mit der Dörken MKS-Beschichtung nicht nur die geforderten 500 Stunden ein, sondern wiesen selbst bis 1.000 Stunden im Salzsprühtest kaum Veränderungen an der Oberfläche auf. Dieses Resultat und die Möglichkeit, mit dem neuen Leistungsspektrum den Bereich Galvanotechnik weiter auszubauen und zu optimieren, veranlasste OTN dazu, nicht nur eine Kooperation mit Dörken MKS einzugehen, sondern auch eine Investition in eine neue Galvanikanlage für Gestellteile. Damit war die Grundlage für eine erfolgreiche Zusammenarbeit der beiden Unternehmen geschaffen. 

Projektdurchführung – zusammen und in enger Abstimmung

Innerhalb von einem Jahr wurde die 2.000 Quadratmeter große Produktionshalle im Salzburger Land errichtet und mit der neuen Zink-Gestellanlage versehrt. Bei der Planung, Durchführung, Inbetriebnahme und dem Einfahren der neuen Anlage waren die Techniker von Dörken MKS kontinuierlich mit dabei. Außerdem unterstützten sie bei der Systemdefinition der einzusetzenden Chemie und der Wahl der geeigneten Anlagenkomponenten sowie Prüfgeräte. Ziel war es, möglichst schnell die Stabilität des Systems zu erreichen und beim österreichischen Partner das Vertrauen in die eingesetzte Chemie zu schaffen. Dazu wurden auch intensive Mitarbeiter-Schulungen vor Ort durchgeführt.

Parallel dazu konnte das Lizenzierungsverfahren für DELTA-PROZINC® abgeschlossen werden, so dass im September 2017 OTN stolz als erster Lizenznehmer in Österreich seine Urkunde in Empfang nehmen konnte. Mit dem Lizenzsystem gewährleistet Dörken MKS eine einheitliche Qualität und Verfügbarkeit des galvanischen Systems. Dazu gehören streng kontrollierte Verfahrensweisen in Bezug auf Maschinentechnologie und die Applikationstechnik sowie Beschichtungs- und Anwendungstests. Zudem werden regelmäßige Qualitätsprüfungen vorgenommen. 


Abb. 1: Die Partnerschaft von OTN und Dörken MKS wurde mit der Lizenzurkunde gekrönt.

Die stets vertrauensvolle Partnerschaft beinhaltet aber nicht nur das Lizenzsystem, sondern auch Marketingmaßnahmen wie die Fachpressearbeit und ein gemeinsamer erfolgreicher Messeauftritt auf der Agritechnica im November 2017.


Abb. 2: Gemeinsamer Messeauftritt auf der Agritechnica 2017.

Anfang 2018 konnte OTN das erste Bauteil probebeschichten und im Mai den Serienbetrieb der neuen Galvanikanlage aufnehmen. Nicht zuletzt konnten die beiden Partner ihr großes Ziel erreichen: eine Serienfreigabe beim OEM und die Aufnahme in dessen Spezifikation.


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Schicht für Schicht geschützt

Ein neues zweischichtiges Passivierungsverfahren zeigt eine deutlich verbesserte Korrosionsbeständigkeit. Das Besondere an dem Verfahren ist die synergetische Wirkung der beiden Schichten, die einen erhöhten Korrosionsschutz ergibt.

Lesen Sie mehr zu dem Thema in diesem Artikel (erschienen im JOT Special Galvanotechnik 2018).


 

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Stahlglühen fast ohne Zunder

Bei Glühprozessen vor und bei der Warmumformung von Stahl entsteht Zunder. Industriebetrieben verursacht das Oxidationsprodukt hohe Kosten, denn sie müssen den Stahl nachbearbeiten. Doch es gibt eine umweltfreundliche Lösung, ein hitzebeständiger, ökologisch unbedenklicher Schutzlack, der die Zunderbildung vor der Umformung und damit den Ausschuss von CO2-Emissionen vermindert. Sein Name: DELTA-HEAT®. Eine Entwicklung, die nicht nur für den Produktionsprozess effektiver gestaltet, sondern auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leistet. Dafür wurde das Projekt in die landesweite Leistungsschau für den Klimaschutz, die Klima.Expo.NRW, aufgenommen.

Lesen Sie mehr über DELTA-HEAT® und seine Einsatzgebiete in der neuen Ausgabe vom Stahlmarkt (geschrieben von Dr. Heinrich Dornbusch).


 

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Materialverlust durch Zunder beim Wiedererwärmen mit Beschichtung verringern

Zur Verminderung der Zunderbildung bei der Wiedererwärmung von Stahl wurde eine Beschichtung entwickelt, die als Sauerstoff barriere dient. Über eine chemische Bottom-Up-Synthese konnten definierte Eigenschaften der Beschichtung, wie z. B. geringe Schichtdicke und gute Adhäsions- und Applikationseigenschaften, eingestellt werden. Die um bis zu 80 % verringerte Zunderbildung erhöht die Materialeffizienz. Der gebildete Zunder ist zudem gleichmäßiger und besser entfernbar, sodass weniger zunderbedingte Oberflächenfehler entstehen und ein verminderter Werkzeugverschleiß erreicht wird.

Weiterführende Informationen finden Sie hier im PDF.


 

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Die Schraube im Wandel der Zeit

Schrauben sind bereits seit dem 3. Jahrhundert v. Chr. bekannt. Eine der bekanntesten Anwendung ist dabei die archimedische Schraube zum Pumpen von Wasser. Die Verwendung als  Befestigungsschraube kam erst im 15. Jahrhundert auf. Mittlerweile ist die Schraube aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Dabei spielt der Korrosionsschutz, der größtenteils aus Stahl gefertigten und anschließend verzinkten Schrauben, eine wichtige Rolle. Im Zuge der immer kritischeren Gesetzgebung und dem Wunsch nach umweltverträglicheren Systemen wird verstärkt an Cr(VI)- und Co-freien Passivierungstechnologien für verzinkte Schrauben gearbeitet. Hier zeigen zweischichtige Passivierungen auch in der mechanisch stark belasteten Massenschüttgutfertigung hervorragende Korrosionsschutzergebnisse. 

Weiterführende Informationen finden Sie hier im PDF.


(Quelle: Wikipedia - Archimedische Schraube)


 

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Rostfrei durchs Autoleben: Prüfverfahren für den Korrosionsschutz bei PKW

Von Schrauben über Chassis-Komponenten bis hin zu Motorträgern: An Pkw sind Teile unterschiedlichster Materialien verbaut, die je nach Anwendung zahlreiche Anforderungen in puncto Korrosionsschutz erfüllen müssen. Jedes einzelne Bauteil benötigt eine spezielle, genau auf die Anforderungen abgestimmte Beschichtung, um eine dauerhafte Funktion zu ermöglichen und die strengen Automobil-Spezifikationen der nationalen und internationalen OEMs zu erfüllen. Um die Oberflächenbeschichtung der in Pkw eingesetzten Bauteile zu testen bzw. zu untersuchen, kommen in der Praxis unterschiedliche Prüfverfahren zur Anwendung.

Weiterführende Informationen finden Sie hier im PDF.

(Prüfkammer für den Salzsprühtest ISO 9227 NSS)
(Prüfkammer für den Salzsprühtest ISO 9227 NSS)


 

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Langfristiger Schutz für Chassis-Komponenten

Ob Hinterachsträger, Spurstangenköpfe oder Querstreben: An Automobilen verbaute Chassis-Komponenten sind extremen Belastungen ausgesetzt. Die Zinklamellen-Technologie bietet hier einen langfristigen Korrosionsschutz und erfüllt die strengen Automobil-Spezifikationen der nationalen und internationalen OEMs. Zinklamellensysteme kommen beim Oberflächenschutz im Automobilbau seit vielen Jahren erfolgreich zum Einsatz.

Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie hier im PDF (veröffentlicht im JOT-Magazin, in der Ausgabe 3-2018).


 

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Herausforderung Wasserstoffversprödung

Die wasserstoffinduzierte Spannungsrisskorrosion verursacht viele plötzliche Systemausfälle an Maschinen und landwirtschaftlichem Gerät. Sie führt besonders bei hoch beanspruchten Bauteilen zum plötzlichen Versagen. Konstruktionsteile, aber auch hochfeste Verbindungselemente brechen von jetzt auf gleich. Für Maschinen, die während der Bodenbearbeitung, Dünge- oder Erntezeit zuverlässig im Dauereinsatz sein müssen, ist dies der absolute Supergau.

Wie Wasserstoffversprödung entsteht und wie landwirtschaftliche Geräte geschützt werden können, lesen Sie in diesem PDF.


 

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Hochleistungskorrosionsschutz für Chassis und große Bauteile mit schwieriger Geometrie

Chassis-Bauteile sind extremen statischen und dynamischen Belastungen, aber auch ständigen mechanischen Angriffen durch Steinschläge ausgesetzt. Um den geforderten sehr hohen Rostschutz und eine lange Nutzungsdauer des Fahrzeugs sicherzustellen, sind deshalb besonders widerstandsfähige Beschichtungssysteme notwendig. Auch spezielle Anforderungen wie die sichere Innenbeschichtung von Rohrkonstruktionen können nur durch individuelle Korrosionsschutzlösungen erfüllt werden.

Welche möglichen Beschichtungssysteme eingesetzt werden können, erfahren Sie hier.


 

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Edelstahl im Baubereich alternativlos?

Edelstahl ist im Baubereich ein bevorzugter Werkstoff. Wer aber vor allem sicheren Korrosionsschutz und hohe Funktionalität in der Verbausituation sucht und dabei zugleich auch an die Kosten denkt, hat Alternativen zur Auswahl.

Welche das sind, erfahren Sie hier.
 


 

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Hochleistungsschutz für Sicherheitsbauteile und Umwelt

China will sein Netz für Hochgeschwindigkeitszüge mit einer Investition von umgerechnet 480 Milliarden Euro weiter ausbauen. Bis 2020 soll das Schienennetz auf 30.000 Kilometer vergrößert werden, heißt es in einem Ende 2016 veröffentlichten Weißbuch des Transport Ministeriums. Damit würde das schon heute größte Hochgeschwindigkeits-Schienennetz der Welt noch einmal um rund 11.000 Kilometer wachsen. Rund 80 Prozent aller Großstädte sollen dann mit dem „Highspeedtrain“ erreichbar sein.

Informationen rund um die daraus resultierenden Konsequenzen für die Umwelt und Sicherheitsbauteile finden Sie in diesem PDF.


 

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Verzinkung 2.0

In der Agrarwirtschaft genutzte Geräte, Maschinen und Gebäude sind unterschiedlichsten Beanspruchungen ausgesetzt - dies gilt auch für die dort verbauten Konstruktionsteile und Komponenten. Der Oberflächenschutz für diese Bauteile hat deshalb - neben der eigentlichen Funktion des Korrosionsschutzes - noch eine Vielzahl weiterer Anforderungen zu erfüllen. So muss die Beschichtung in diesen Einsatzbereichen meist hohe chemische Belastungen aushalten, verursacht bspw. durch Düngemittel oder Silagesäfte.

Weiterführende Informationen finden Sie hier im PDF.


 

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Korrosionsschutz für Trucks und Trailer

Funktionsbauteile an Trucks und Trailern unterliegen einer hohen Belastung und müssen nachhaltig vor Umwelteinflüssen und Korrosion geschützt werden. Je nachdem, welche Rahmenbedingungen vorliegen und welche sonstigen Anforderungen zu erfüllen sind, kommen dabei unterschiedliche Beschichtungen zum Einsatz.

Lesen Sie hier, welche Möglichkeiten es gibt.


 

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Korrosionsschutz Offshore: Langlebigkeit ist ein Muss

Die in einer Windkraftanlage verbauten Schraubverbindungen sind zum Teil extremen klimatischen und korrosiven Beanspruchungen ausgesetzt. Sie brauchen deshalb einen hochwirksamen und dauerhaften Korrosionsschutz, um einen zuverlässigen und damit wirtschaftlichen Betrieb der WEA im vorgegebenen Nutzungszeitraum sicherzustellen. Dies gilt ganz besonders an Offshore-Standorten. Hier werden von den eingesetzten Beschichtungen standardmäßig die Korrosivitätsklasse bis zu 1.440 Stunden im Salzsprühtest gem. DIN EN ISO 9227 gefordert.

Weiterführende Informationen finden Sie hier im PDF.