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Korrosionsarten

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The Corrosion College

Vielfalt der Korrosion

Den Begriff „Korrosion“ kennt jeder. Auf Eisen bildet sich braunroter Rost, auf Kupferdächern grünliche Patina, Aluminiumteile laufen weiß an. Was so bekannt daherkommt, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als komplex.

Korrosion ist vielfältig. Sie kann flächig sein (Flächenkorrosion). Sie kann lokal in Löchern oder Spalten beginnen und sich in Rissen fortsetzen (Spaltkorrosion, Spannungsrisskorrosion). Auch im Innern von Werkstoffen kann so eine Alterung ihren Anfang nehmen (Wasserstoffversprödung). Stehen zwei Metalle untereinander in Kontakt, beginnt das unedlere der beiden – ist Wasser vorhanden – sich aufzulösen (Kontaktkorrosion). Fehler bei Konstruktion oder Herstellung eines Bauteils begünstigen solche Prozesse, ebenso wie Reibung, Zugspannung und Verschleiß während des Bauteileinsatzes.

Häufig ist die elektrochemische Korrosion anzutreffen: Ein Feuchtigkeitsfilm aus Wasser genügt, um Oxidationsprozesse zu starten. Salze und Säuren beschleunigen dies. Im Meereswasser oder Erdboden verändern sich die chemischen Prozesse wie auch in Gegenwart von Mikroorganismen. Auch eine chemische Korrosion ohne Wasser ist möglich.

Die Vielzahl an Korrosionsarten hat die Internationale Standardisierungsorganisation (ISO) in der Norm 8044 zusammengefasst. Die deutsche Fassung lautet „DIN EN ISO 8044 – Korrosion von Metallen und Legierungen – Grundbegriffe und Definitionen“ und liegt in der aktuellen Version von 2015 vor.

Und: Keine Schutzschicht kann Korrosion vollständig aufhalten. Der Korrosionsprozess lässt sich nur mehr oder weniger deutlich verlangsamen. Ein geeignetes Beschichtungssystem hilft hierbei.