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Chemikalienbestaendigkeit

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CHEMIKALIENBESTÄNDIGKEIT

Die Chemikalienbeständigkeit von Oberflächenbeschichtungen lässt sich durch verschiedene genormte Prüfverfahren ermitteln. Hierzu zählt unter anderem die Prüfung nach VDA-Prüfblatt 612-412:1985. Die Bewertung der Menge und Größe von Beschichtungsschäden sowie die Intensität von Veränderungen im Aussehen von Beschichtungen erfolgt nach DIN EN ISO 4628-1.

Allgemein wird die Chemikalienbeständigkeit der Beschichtung bestimmt, indem eine entsprechende Chemikalie in definierter Konzentration eine festgelegte Zeit bei einer bestimmten Temperatur auf die Beschichtung aufgebracht wird. Die Einwirkung kann durch getränkte Filterschichten, durch Tauchen in Chemikalien oder durch ständig auftropfende und ablaufende Flüssigkeiten erfolgen. Grundsätzlich gilt dabei: Je höher die Temperatur des Beschichtungsstoffs und der Umgebung und je länger die Einwirkzeit der Chemikalie ist, desto größer ist das Ausmaß der Lackzerstörung. Im Anschluss an die Prüfung wird der Prüfling gesäubert und die Einwirkstelle untersucht.

So lässt sich letztendlich feststellen, ob die Oberflächenbeschichtung gegen die geprüften chemischen Einflüsse widerstandfähig ist. Oftmals sind auch Prüfungen gegen verschiedene Chemikalien notwendig. Zum Beispiel muss ein im Motorraum eines Fahrzeugs verbautes Teil Beständigkeit gegenüber Kraftstoffen, Bremsflüssigkeiten, Ölen, gebräuchlichen Lösemitteln und Säuren aufweisen.

Weitere Informationen zur Chemikalienbeständigkeit von Beschichtungen.

Quellen:

Vincentz-Verlag, Farbe und Lack, Ausgabe 02.2009, Titel: Chemisch beständig
Vincentz-Verlag, Farbe und Lack, Ausgabe 08.2005, Titel: Wenn Chemie zerstört (Seite 45)